Zahnarztpraxis Juric Gaggenau | Zahnärztin Danijela Juric-Kacunic dr. med. dent. aus Gaggenau | Digitales Röntgen
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Digitales Röntgen

Durchleuchten, Aufzeichnen und Datenverarbeitung zugleich

Röntgen ist in einer Zahnarztpraxis unerlässlich. Doch die Methode des digitalen Röntgens leistet sehr viel mehr als herkömmliche Aufnahmen des Mund- und Kieferbereichs. In diesem Verfahren werden die Röntgenbilder sofort in einem Computer gespeichert, sind jederzeit abrufbereit und können bearbeitet werden. Außerdem ist die Strahlenbelastung erheblich geringer als beim konventionellen Röntgenverfahren.

 

Ob bei der Entfernung eines im Kiefer verbliebenen Zahns oder zur Vorbereitung und während einer Wurzelkanalbehandlung – ohne Röntgenaufnahmen sind viele Eingriffe für den Zahnarzt schwierig bis kaum durchführbar. Digitales Röntgen macht die Aufnahmen nicht nur schneller und deutlicher, das Verfahren ist auch für den Patienten sehr viel schonender.

 

Was ist digitales Röntgen?

Auch diese Röntgenmethode ist und bleibt ein radiologisches Verfahren, bei dem der Patient einer Strahlenbelastung ausgesetzt wird. Doch anders als beim herkömmlichen Röntgen, werden die Aufnahmen nicht auf einem Film aufgezeichnet, der entwickelt werden muss, sondern mittels eines digitalen Empfangssystems direkt im Computer gespeichert. Anstelle der bisher benötigten Filme und Chemikalien benötigt der Zahnarzt eine spezielle Folie, die im Mund des Patienten positioniert wird und ein digitales Bildempfangssystem, das imstande ist, das durch das Röntgen entstandene Strahlenbild zu erfassen.

 

Vorteile des digitalen Röntgens

Das Röntgenbild ist sehr viel schneller am Behandlungsplatz des Zahnarztes verfügbar und kann auf dem Bildschirm aufgerufen und bearbeitet werden. Zudem können 3-D-Aufnahmen angefertigt werden, die eine präzisere Diagnose möglich machen. Ein weiterer Vorteil ist die Datenspeicherung und deren Archivierung auf EDV, eine Aufbewahrung der Filmaufnahmen entfällt. Der Patient darf sich auf eine erhebliche Reduzierung der Strahlenbelastung freuen, was gerade bei langwierigen Behandlungen, die mehrere Röntgenaufnahmen erfordern, ein geringeres gesundheitliches Risiko darstellt.

 

Jedes Verfahren hat auch Nachteile

Für die Patienten kann die starre Folie mit den an Kabeln gebundenen Sensoren lästig und unkomfortabel sein. Die Sensorfolien sind sehr empfindlich und können leicht durch Kratzer beschädigt werden, was sich negativ auf die Qualität der Bilder auswirkt. Auch müssen die digitalen Aufnahmen über 10 bis 20 Jahre auf EDV archiviert werden, was das Problem eines eventuellen Datenverlustes in sich birgt.

 

Gibt es Risiken beim digitalen Röntgen?

Das Verfahren der digitalen Röntgentechnik ist mit weniger Strahlenbelastung verbunden als beim konventionellen Röntgen, dennoch kann sich auch die verringerte Strahlung negativ auf den menschlichen Körper auswirken. Röntgenstrahlen können die Entstehung entarteter Zellen begünstigen, was wiederum zu Krebs führen kann. Jedoch ist die Intensität der Strahlung bedeutend schwächer und somit verringert sich auch das Risiko für den Patienten. So wird die Strahlenbelastung einer digitalen Panorama-Aufnahme des Gebisses in etwa mit einem halbstündigen Flug verglichen – ein Risiko, dem sich die meisten Fluggäste wohl kaum bewusst sein dürften.

 

Was ist vor einer digitalen Röntgenaufnahme zu beachten?

Patientinnen im gebärfähigen Alter müssen vor dem Röntgen zu einer möglichen Schwangerschaft befragt werden. Auch bei diesem Röntgenverfahren müssen die nicht vom Röntgen betroffenen Körperbereiche mit Bleischürzen oder einem Bleischild geschützt werden. Die Sensoren bzw. die Sensorfolien müssen korrekt im Mund angebracht werden, um eine Wiederholung des Röntgenvorganges zu vermeiden. Gleiches gilt für alle erforderlichen Einstellungen am Röntgengerät.

 

Digitales Röntgen ist dank seiner zahlreichen Vorzüge aus Zahnarztpraxen nicht mehr wegzudenken. Dennoch wird jede Röntgenaufnahme gründlich abgewogen und mit dem Patienten abgesprochen.