Zahnarztpraxis Juric Gaggenau | Zahnärztin Danijela Juric-Kacunic dr. med. dent. aus Gaggenau | Implantologie
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Implantologie

Zahnersatz mit künstlichen Wurzeln

Ein Implantat ist fest im Kieferknochen verankert und bildet eine dauerhafte und beinahe natürliche „Wurzel“ für einen täuschend echten Zahnaufbau mit stabilem Sitz.

 

Was sind Implantate und wozu sind sie gut?

Zahnimplantate sind künstliche Wurzeln aus Titan oder Keramik, die als Ersatz für den verlorenen Zahn dienen. Auch in komplett zahnlose Kiefer können Implantate eingesetzt werden, auf denen der Zahnarzt die neuen Zähne aufbaut. Diese künstlichen Wurzeln werden in den Knochen von Ober- und Unterkiefer eingesetzt, mit dem sie sich dank ihrer hervorragenden biomechanischen Eigenschaften optimal „vertragen“. Implantate heilen fast hundertprozentig im Kieferknochen ein und können dadurch Knochenschwund verhindern. Außerdem stabilisieren sie zahnlose Kiefer, regen zur Knochenbildung an und verhalten sich beim Essen und Kauen genauso wie echte Zähne, was die Grundvoraussetzung für eine gute Verdauung ist.

 

Hinzu kommt der ästhetische Aspekt, denn die auf Implantaten aufgebauten künstlichen Zähne sitzen absolut fest und ermöglichen es ihren Trägern, völlig normal zu sprechen, zu lachen und vor allem zu essen. Dies erhöht die Lebensqualität, zumal ein intaktes Gebiss maßgeblich für das äußere Erscheinungsbild eines Menschen verantwortlich ist. Denn zuerst schaut man seinem Gegenüber ins Gesicht, wobei das Hauptaugenmerk zwischen Augen und Mund hin und her wechselt. Optisch ansprechende und perfekt sitzende Zähne schaffen Selbstbewusstsein, das jede Form von Mimik, insbesondere herzliches Lachen, wieder möglich macht.

 

Schritt für Schritt zu perfekten Zähnen – die Behandlungsschritte der Implantologie

Ein kranker Zahn ist schnell gezogen. Etwas länger dauert es, ein solides Fundament zu schaffen, auf dem ein täuschend echter und voll funktionsfähiger Ersatz aufgebaut werden kann.

 

Voraussetzung für eine erfolgreiche Implantation ist eine gründlich Untersuchung des Kiefers sowie eine umfassende Behandlung aller Zähne mit Kariesbefall sowie bestehender Zahnfleisch- und Zahnbetterkrankungen. Bei längerer Zahnlosigkeit kann ein Aufbau des Kieferknochens nötig sein, da der Kiefer ohne Zähne schrumpft und das Knochenvolumen dadurch abnimmt. Gleiches gilt bei langjährigem Tragen von Prothesen.
Wurde der kranke Zahn frisch entfernt, kann das Implantat erst nach einer Heilungszeit von mindestens sechs Wochen bis zu drei Monaten eingesetzt werden. Bei komplizierten Maßnahmen zum Knochenaufbau kann sich die Wartezeit auf bis zu zwölf Monate ausdehnen, da der Zahnarzt abwarten muss, bis der Knochen komplett ausgeheilt und frei von Entzündungen ist.

 

Die sogenannte Sofortimplantation kann bereits nach zwei bis sechs Wochen nach der Zahnentfernung durchgeführt werden. Auch eine Schnellimplantation direkt nach der Extraktion des Zahnes ist in Ausnahmefällen möglich. Inwieweit diese Behandlungsformen infrage kommen, entscheidet der Zahnarzt.

 

Vom Schnitt bis zur Zahnkrone – die Behandlung

Gehen Sie den Tag des Eingriffs gelassen an, kleiden Sie sich bequem und verzichten Sie auf jegliches Make-up. Haben Sie mit Ihrem Zahnarzt eine örtliche Betäubung vereinbart, können Sie bis etwa eine Stunde vor dem Termin noch einen leichten Imbiss zu sich nehmen.
Nachdem die Narkose wirkt, setzt der Zahnarzt zum ersten Schnitt an, öffnet den Kiefer und schraubt das Implantat ein, das an seinem unteren Ende wie ein Gewinde geformt ist. Bis zum Vernähen der Wunde dauert die Operation kaum länger als eine Stunde. Wenn Sie es wünschen, kann dieser Eingriff auch unter Vollnarkose erfolgen.

 

Nach dem Eingriff muss der Kiefer mehrere Wochen lang ausheilen, um eine optimale Stabilität des Implantats zu garantieren. In dieser Zeit müssen Sie den Kiefer schonen und entsprechend vorsichtig zubeißen und kauen. Anschließend wird auf der nunmehr fest im Kiefer verankerten Wurzel der neue Zahn aufgebaut.