Zahnarztpraxis Juric Gaggenau | Zahnärztin Danijela Juric-Kacunic dr. med. dent. aus Gaggenau | Oralchirurgie
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Oralchirurgie

Der „operative“ Aspekt zahnärztlicher Kunst

Gerade im Mund- und Kieferbereich gibt es eine Vielzahl an Gründen, die chirurgische Eingriffe erforderlich machen. Ob „renitente“ Weisheitszähne, Implantationen oder Wurzelspitzenresektionen und vieles mehr – der Fachbereich des Oralchirurgen ist umfangreich und beinhaltet kleine Eingriffe und größere chirurgische Maßnahmen, je nach Erfordernis und Krankheitsbild.

 

Sie haben Parodontose und benötigen eine intensive Behandlung nebst Wiederherstellung des erkrankten Zahnfleischs? Oder ein Weisheitszahn entzündet sich immer wieder und zermürbt Sie mit wiederkehrenden Schmerzen? Das sind nur zwei Problematiken, bei denen die zahnärztliche Chirurgie dauerhafte Abhilfe schaffen kann.

 

Was ist Oralchirurgie?

Dieser Teilbereich der Zahnheilkunde umfasst alle chirurgischen Eingriffe im Mund und am Kiefer, wozu auch die Behandlungen von Verletzungen wie Verrenkungen und Brüche im Kiefer- und Mundbereich zählen. Die Ausbildung eines Zahnarztes zum Oralchirurgen erfordert eine zusätzliche vierjährige Weiterbildung auf dem Gebiet der zahnärztlichen Chirurgie.

 

Bei den meisten chirurgischen Eingriffen im Mundbereich muss der Oralchirurg auch die zahnärztlichen Aspekte im Blickfeld behalten und somit das zu behandelnde Problem ganzheitlich angehen. Oft arbeiten Oralchirurgen mit den Hauszahnärzten Hand in Hand zusammen, um eine optimale Versorgung der Patienten zu gewährleisten.

 

Welches Behandlungsspektrum umfasst die Oralchirurgie?

Bei diesem Zweig der Zahnmedizin liegt ein Hauptaugenmerk auf den unangenehmen Begleiterscheinungen von zahnärztlichen Behandlungen – den Schmerzen. So werden die meisten chirurgischen Eingriffe unter Lokalanästhesie durchgeführt. Bei langwierigen oder extrem schmerzhaften Behandlungen erhält der Patient auf Wunsch auch eine Vollnarkose. Ist der Patient sehr aufgeregt und misstraut den Wirkungen einer Lokalanästhesie, kann der Zahnarzt auch eine Sedierung vornehmen, also eine Ruhigstellung des Betroffenen, der mit Medikamenten in eine Art Dämmerschlaf versetzt wird. Diese Möglichkeiten vermindern Stress auf beiden Seiten: Der Patient unterzieht sich dem Eingriff gelassen, während der Chirurg mit einem ruhigen Klienten effizienter und womöglich auch zügiger arbeiten kann.

 

Eine Lokalanästhesie ist auch bei ästhetischen Zahnfleischkorrekturen ratsam. Hier korrigiert der Oralchirurg zurückgegangenes Zahnfleisch, das lange und unschön aussehende Zahnhälse hinterlässt. Dieser Eingriff hat nicht nur ästhetische Aspekte, denn blankliegende Zahnhälse können extrem schmerzempfindlich sein, wenn sie mit Kaltem oder Heißem in Berührung kommen.

 

Auch eine systematische Behandlung von Parodontose zählt zum Tätigkeitsfeld des Oralchirurgen. Zu Beginn wird eine professionelle Zahnreinigung durchgeführt. Danach folgt die Entfernung krankhafter Ablagerungen auf den Zähnen, was mehrere Sitzungen erforderlich machen kann. Schadhafte Zähne und krankes Zahnfleisch können mit Knochenersatzmaterial und anderen regenerativen Substanzen wieder aufgebaut und „korrigiert“ werden. Diese Behandlungen sind oft langwierig und werden häufig unter Lokalanästhesie durchgeführt.

 

Sind die Zahnwurzeln so stark entzündet und geschädigt, dass eine Wurzelkanalbehandlung keine Abhilfe schaffen kann, müssen die Wurzelspitzen abgetrennt werden, um den Zahn zu erhalten. Auch dieser Eingriff wird unter Lokalanästhesie oder auf Wunsch unter Vollnarkose erfolgen.

 

Bei der Entwicklung des Gebisses kann es dazu kommen, dass Zähne im Kiefer liegen bleiben, was mit Entzündungen, Bildung von Geschwülsten und der Beeinträchtigung von benachbarten Zähnen verbunden sein kann. Eine chirurgische Entfernung dieser Zähne kann unter Lokalanästhesie oder Vollnarkose problemlos vonstattengehen.

 

Durch Unfälle können an Zähnen und im Kiefer Verletzungen entstehen, die von Oralchirurgen behandelt werden müssen. Dazu zählen der Ersatz von verlorenen Zähnen, die Versorgung von Kieferbrüchen oder chirurgische Eingriffe an verletztem Weichteilgewebe im Mund- und Kieferbereich.